Von Quengelware bis zum Dufttrick
Die Lichtfalle
Hier ist alles frisch, suggeriert die Obst- und Gemüseabteilung. Alles ist in warmes, abgedämpftes Licht getaucht. Speziallampen lassen die Farben der Waren extra kräftig und knackig erscheinen.

Die Bremszone
Aufsteller und Sonderverkaufsflächen sollen verhindern, dass wir durch den Supermarkt hetzen. Je länger man verweilt, desto mehr kauft man.

Die Duftfalle
Gleich am Supermarkt-Eingang riecht es nach frischen Brötchen, und schon bekommen wir Kauflaune. Marketingstrategen nutzen die Macht der Düfte: In Bäckereien macht Vanille-Aroma Appetit, und Kaufhäuser verzaubern ihre Kunden mit Blumendüften - so dezent, dass man es nur unbewusst wahrnimmt.

Die Richtungsfalle
Warum wohl wird man in fast allen Supermärkten links herum geführt? Im Uhrzeigersinn kaufen Kunden bis zu zehn Prozent mehr ein! Die meisten sind Rechtshänder, und rechts liegt oft teuere Ware.

Die Bückfalle
In der Mitte der Regale befinden sich Sichtzone (140 bis 180 cm hoch) und Greifzone (60 bis 140 cm). Hier stehen Waren, die in der Regel teuerer sind. Ausnahmen bestätigen aber die Regel: Gegen Zahlung können Hersteller die Platzierung ihrer Waren in den "guten Regalzonen" bestellen.

Die Schnäppchenfalle
Immer wieder wird Ware in Boxen oder auf Grabbeltischen platziert. Der Kunde glaubt: Hier gibt's Günstiges. Kann sein - muss aber nicht. Ein Preisvergleich mit Ware im Regal lohnt sich immer.

Die Hamsterfalle
"Klopapier nehme ich auch noch mit", sagt sich manch einer und greift zu, obwohl sich zu Hause die Vorratspackungen stapeln. Mit solchen Hamster-Impulsen rechnen die Verkaufspsychologen und platzieren entsprechende Ware besonders gut sichtbar.

Die Faulheitsfalle
Vorgeriebener Käse, fertiger Salat, portionierte Ananas: Für eilige Einkäufer offerieren Supermärkte gern zubereitete Waren - und lassen sich den Service satt bezahlen. Reiben und schnippeln die Kunden zu Hause selbst, sparen sie in jedem Fall Geld.

Die Milchfalle
Milchprodukte sind besonders gefragt - sie stehen auf den meisten Einkaufszetteln. Um zum Milchregal zu gelangen, muss man meist extra weit gehen und kommt dabei an vielen Versuchungen vorbei.

Die Zucker- und Mehlfalle
Auch diese Produkte gelten als "Schnelldreher" - sie stehen häufig auf Einkaufslisten. Es genügt, sie im unteren Regalbereich zu verstecken.

Die Quengelfalle
Warum platzieren die Planer Überraschungseier, Kaugummi & Co. an der Kasse in Höhe von Kinderaugen? Weil die Kids sie haben wollen und quengeln. Doch auch Erwachsene greifen kurz vor der Kasse noch oft bei Batterien, Blumen oder Aktionsware spontan zu.

Die Kreditkartenfalle
Bargeldlos zu bezahlen ist bequem für Kunden. Doch es verführt auch dazu, nicht so genau auf den Cent zu achten - zur Freude der Supermärkte!




Quelle: Woche spezial/Ratgeber
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